Die Werte des Feldsalat e. V. korrespondieren mit der Heterogenität ihrer Mitglieder. Um dieser Heterogenität gerecht zu werden, ist ein offener Diskussionsraum notwendig, in dem Austausch stattfinden, Toleranz für die andere Person entwickelt und Konsens gefunden werden kann. Die Grenzen der Diskussionskultur sind klar bestimmt: Diskriminierungsformen sind keine Meinung und wir solidarisieren uns mit den betroffenen Personen. Ziel des Vereins ist es, die Sensibilität der Mitglieder für Diskriminierungsmuster zu schärfen. Die Werte des Feldsalat e. V. sind keine, die allein das Vereinsleben prägen, sondern sie werden durch Awareness-Arbeit in den Veranstaltungen des Vereins umgesetzt. Der Feldsalat e. V. versteht sich als eine durch Basisdemokratie strukturierte Gruppe. Mit flachen Hierarchien soll eine breite Teilhabe ermöglicht werden. Unser Ziel ist es, insbesondere für marginalisierte Personen einen Ort zu schaffen, in dem ihre Perspektive und Ideen als produktive Bereicherung wahrgenommen und umgesetzt werden können. Die Vereinsmitglieder sollen durch die Struktur des Vereins zu proaktivem und eigenständigem Mitwirken angeregt werden. Autonomes Handeln und die Umsetzung von eigenen Ideen ist ein Grundsatz des Vereins.
Kreativität
Der Feldsalat e. V. als gemeinnütziger Verein und das Feldsalat Festival zeichnen sich durch ein nicht-kommerzielles Selbstverständnis aus. Jeglicher Gewinn, der durch die Veranstaltungen des Feldsalat e.V. erwirtschaftet wird, bleibt im Verein und wird zweckgebunden für weitere Projekte genutzt. Das Feldsalat Festival versteht sich als ein Mitmachfestival. Das heißt, die Besucher*innen sind aktiver Teil der Umsetzung und Gestaltung des Festivals. Das Festival soll sich durch eine Verantwortungsgemeinschaft auszeichnen: die Besucher*innen sind keine reinen Konsumenten, sondern tragen selbst zur Verwirklichung des Festivals bei, was sich, neben einem hohen Maß an kreativer Vielfalt, auch in einem relativ niedrigen Ticketpreis widerspiegelt.